Arm aber sexy

Klassenzimmerstück von Jörg Menke-Peitzmeyer • Für alle ab 14 Jahren

Regie: Kevin Emanuel Osenau • Dramaturgie: Alexandra Luise Gesch • Theaterpädagogik: Lisa Weiß und A.L. Gesch

Mit: Ramona Suresh

„Ich habe festgestellt, dass meine einzigartige Wirkung gerade darauf beruht, dass mir nichts peinlich ist, absolut nichts.“ Kim betritt das Klassenzimmer und bietet die neueste Ausgabe der von ihr gestalteten Zeitung „Arm aber sexy“ an. Sie weiß genau, wie die Medien funktionieren: SEX SELLS. Doch ohne Frühstück im Magen ist das Verkaufsgespräch nicht gerade von Erfolg gekrönt. Also ändert sie die Taktik und erzählt ihre Geschichte: Sie spricht von ihrer Armut, ihrer Scham, und ab wann ihr nichts mehr peinlich war. Sogar ein Leben im Knast erscheint ihr mittlerweile verlockend, weil es da dreimal täglich Essen gibt, jede Menge Sozialkontakte und man vielleicht auch eine Ausbildung machen kann. Denn eigentlich träumt sie ja von einem Beruf „in Weiß“ …

„Eine eindringliche Inszenierung, die den Schülern direkt auf den Leib rückt. Ramona Suresh setzt das Konzept glänzend mit großmäuliger Anmache und Obszönitäten um, bewahrt aber gleichzeitig stets das Gefühl für die notwendige Distanz. Hochverdienter Applaus!“ Nordsee-Zeitung, 20. Januar 2012

In Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bremerhaven.

Mit Fernsehaufzeichnung durch Radio Weser.TV.

 

Fotos: Heiko Sandelmann